Kategorie: Allgemein

  • Steigt man in Kaulsdorf Nord aus der U-Bahn und quert die Hellersdorfer Straße in Richtung des Clara Zetkin Platzes so steigen der Blutdruck und die Bodenrichtwerte der Investorenherzen und  Spekulationsnieren gen Spree-Center von 130 auf 700 Euro den Quadratmeter an.

    Wir befinden uns dann im Zentrum des peripheren Berlins, am randständigen und abgeschnittenen Ende eines antiken Stadtplans der ungeteilten Hauptstadt: in Marzahn-Hellersdorf. Und genau hier am aktuellen Differenzwert von 570 Euros werden wir nach einigen Bodenbetrachtungen und Richtwertanalysen für GRUND UND BODEN tätig werden. Der Vergleichswert zum Pariser Platz ist mit 25.000 Euro den Quadratmeter ein klares Signal dafür, dass es hier in Hellersdorf noch Spielräume auszuloten gilt.

    Mittels Planierwalzen und Pigmenten – sowie dem Dreck der Straßen – bilden wir den Boden zu Quadratmeterpreisen auf hochwertigen Büttenpapier ab. Und verkaufen das abgebildete Wertgefüge zu den ortsüblichen und gestrengen Preisen der aktuellen Bodenrichtwertkarte.

    Denn nicht der Künstler – die Lage macht den Preis.

    Voraussichtlich vom 23. – 25. Oktober 2014 sind wir mit der Planierwalze unterwegs und drucken uns von Kaulsdorf-Nord über die Neue Grottkauer Straße und den Cottbusser Platz bis nach Hellersdorf vor. Entlang der Hellerdorfer Straße erstellen wir für markante oder spekulative, anekdotische oder sonstwie auffällige Straßen- und Plattenbauzüge Bodenprofile zusammen, die an den neuraligischen Punkten der U-Bahnstationen im Projekt WAS IST DRAUSSEN? ausgestellt werden.

    Unsere performative Bodenrichtwertuntersuchung in Marzahn-Hellersdorf
    bewegt sich zwischen den Zentren der Peripherie und legt dabei offen, was der Wert der örtlichen Lage ausmacht.

    Kommunale Gutachterausschüsse ermitteln nach den örtlichen ökonomischen
    Bedingungen und Gegebenheiten die Quadratmeterpreise und legen damit für
    jeweils ein Jahr den Wert des Grund und Bodens fest, den man zu
    bezahlen hat, so man denn dort bauen will, kann oder darf…

    Die
    Sprengkraft dieser Wertfindung, die eine „Lage“ zu einer guten oder zu
    einer schlechten macht, ist evident. Dieser Festlegungsprozess ist nach
    deutschem Recht eine von den Gesetzen des Marktes bestimmte Fixierung ,
    die es ökonomisch zu ermitteln gilt und die ausdrücklich nicht nach
    sozialen oder gesellschaftspolitischen Erwägungen festgelegt wird!

    Die
    Bodenrichtwertkarten bemessen sich nach der Höhe der Mieten, den
    erzielten Preisen durch Verkäufe und definieren alljährlich den Wert der
    „Lage“. Was ist „in“ und wo fängt „out“ an? Wo exakt verlaufen die
    Demarkationslinien ermittelter Wert-Zentren und wie weit „draußen“ liegt
    die Peripherie?  Wem gehört sie? Und wie kann man die kapitalen und geldwerten
    Spekulationsgrenzwerte sichtbar machen?

    Und genau daran arbeiten wir gerade.

    Ruppe Koselleck und Susanne von Bülow für
    GRUND UND BODEN

    Im Zentrum der Peripherie wird von der neuen Gesellschaft bildende Kunst gefördert und findet im Rahmen von Kunst im Untergrund statt.

  • Aktuell arbeiten Susanne von Bülow und Ruppe Koselleck an der
    Tütenedition 2013 und die ist jetzt fertig und online auch auf fb…… 

    Wir drucken für jede Woche eine Tüte auf hochwertigem Büttenpapier.

    Der Verkauf eines
    Tütendruckes finanziert dabei die Ausgaben für die
    vierköpfige Familie. 

    Nicht darin enthalten sind die
    gestiegenen Mietkosten und die enorme Zunahme des
    Benzinverbrauchs, aufgrund stetiger jobbedingter
    Notwendigkeiten des chronifizierten Ortwechsels im MÜBIOS
    Dreieck (Münster-Bielefeld-Osnabrück).

    Die
    Lebensunterhaltungskosten unseres gut aufgestellten
    Familienunternehmens sind inflationsbedingt angestiegen und
    belaufen sich nach der Auswertung der Gesamtheit unserer
    Quittungen, die sich aus zerknüllten Hosen- und
    Jackentaschenfunden zusammensetzen
    (und die wiederum von ordnungsgemäß eingefalteten Kassenbons
    in ausgebeulten Portemonnaiefutteralen ergänzt wurden)
    auf ein
    statistisches Mittel von 149,37 Euro/ pro Woche/ pro Tüte.

    Ab dem 8. Dezember zeigten wir zur Ausstellung BREAK ON THROUGH (to the other side) die ersten 20 Exemplare, wovon knapp die Hälfte bereits verkauft sind.

    Ab dem 15. Dezember
    können Sie dann an dieser Stelle die
    weiteren Tüten aus der Edition 2013 einsehen. 

    Die jeweils
    erste Mail erhält streng nach Posteingang den Zuschlag. Ihre
    Tütenorder richten Sie bitte mit Erwähnung der Kalenderwoche
    (z.B. KW12) an info@tfiftytwo.de. 

    Herzliche Grüße für T FIFTYTWO

    Ihre Susanne von Bülow und Ruppe Koselleck



  • Mit einem Klick auf
    die Tüte Ihrer Wahl öffnet sich eine Diashow durch ein Jahr in 52
    Tüten. Jede Tüte ist ein einzigartiger Druck auf Büttenpapier. Zu
    Preisen und Konzept, Formaten und weiteren wichtigen Fragen zur Herkunft der Tüten folgen Sie den Links auf dieser Seite oder besuchen die Tüte des Woche auf unseren Seiten bei Facebook.






















































































  • Der Tütenverkauf dient der konzeptgetreuen
    und effektiven Finanzierung des wöchentlichen Einkaufsplans für unseren
    4 Personenhaushalt, der sich statistisch auf einen Mittelwert von
    149,37 ,- Euro
    berechnet.
    Der Preis pro Tüte ist damit auf diesen
    Wert festgelegt. Versandkosten werden exklusive erhoben und belaufen
    sich im Inland auf 7,50,- woraus sich der Komplettpreis von 156,87,- Euro
    ergibt.

    Die Formate weichen tütenbegründet gering voneinander
    ab und liegen in dem u.a. gegebenen Format. Sie sind nach aufsteigender Kalenderwoche im Folgenden aufgelistet.
    Verkaufte Tüten werden auch hier rot markiert. Notieren Sie sich also in der Diashow die Tüten Ihrer Wahl und kontrollieren Format und Verfügbarkeit hier auf der folgenden Liste.
    Anschliessend
    bestellen Sie Ihre Tüte – die jeweils erste eingehende Mail erhält den
    Tütenzuschlag. Bestellungen bitte an: info@tfiftytwo.de

    Formate nach Kalenderwoche sortiert – (seit heute, dem 9. 5. 2017 ausverkauft!)

    KW 1 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 2 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 3 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 4 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 5 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 6 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 7 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 8 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 9 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 10 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 11 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 12 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 13 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 14 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 15 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 16 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 17 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 18 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 19 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 20 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 21 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 22 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 23 – 50 x 70 cm (verkauft) 
    KW 24 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 25 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 26 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 27 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 28 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 29 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 30 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 31 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 32 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 33 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 34 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 35 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 36 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 37 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 38 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 39 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 40 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 41 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 42 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 43 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 44 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 45 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 46 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 47 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 48 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 49 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 50 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 51 – 50 x 70 cm (verkauft)
    KW 52 – 50 x 70 cm (verkauft)

    Alle Tüten auf einen Blick

  • Euregionale Grund und Bodenwertigkeiten auf dem Prüfstand einer Schranke – mit grenswerte und dem Heimatverein 
    in Suderwick/Dinxperlo im Juni 2013

    Am 8. Oktober 2013 drucken wir im Projekt GRUND UND GRENZE einen sehr besonderen Grund und Boden. Um 10 Uhr morgens! steht eine Planierwalze von Oevermann, vor dem Haus der Niederlanden und wird Deutsches Kopfgestein und Niederländischen Bodenklinker plätteln…Unter der Walze liegen quadratmeterweise Büttenpapiere.
    Wir drucken nur mit dem Staub und dem Dreck der sich als Bodensatz auf dem Trottoir befindet.
    Es entsteht der erste historische PLANIERWALZENPRÄGEDRUCK zu Ehren der Staatsgründung der Niederlanden um das Jahr 1648 in Münster…mehr Infos hier:

    Und das ganze zum Preis von 7000 Euro pro Quadratmeter Bütten und Boden.

    Denn nicht der Künstler – die Lage macht den Preis.


    Herzlich Ihre und Eure

    Susanne von Bülow und Ruppe Koselleck
    für Grund und Boden




  • Sehr geehrte Damen und Herren,
    liebe Freundinnen und Freunde des GRUND UND BODENS

    Entlang gestrenger Bodenrichtwertkartenanalysen hatten wir bereits zwei Mal in Ahlen gedruckt und das abfallende oder aufsteigende Wertgefüge der Bodenpreise jenseits und diesseits der Gleise abgebildet. Von der Kolonie bis in die City steigt der Wert auf das wenig spekulative Maß von 380 Euro an – oder umgekehrt er fällt bereits Nullmillimeter hinter den Schienen auf bis zu 30 Euro herunter.

    Es stellt sich auch für den 6. September wieder die Frage des Preises. Das Niveau liegt (vgl. Karte unten) zwischen 170 und 380 Euro den Quadratmeter und damit stellt sich die zweite Frage, wieviel Provinz können wir uns leisten?

    Denn was für Sie gut ist – der Preis – ist für uns hart. Ein hochwertiger Prägedruck auf Bütten auf dem Prinzipalmarkt in Münster käme für 10.500 Euro unter die Walze. Vom Pariser Platz in Berlin wollen wir vorerst aus Gründen der spekulativen Höflichkeit schweigen! Und wenn man sprichwörtlich sagt, dass der Rheinländer Kunst und der Westfale Boden kauft, so unterlaufen wir regional diese Mundart mit unserem Konzept. Denn der Westfale kaufte uns alle Grund und Boden Drucke unter der Walze weg.

    Kommen Sie also pünktlich!

    Am 6. September 2013 laden wie Sie sehr herzlich ein, wenn wir zum letzten Mal in Ahlen mittels Pigmenten und Planierwalzen den Boden samt seinem staubigen Belag auf edles 300 Gramm Bütten drucken werden.
    Ab 18 Uhr feiert der Kunstverein Ahlen sein 25jähriges Jubiläum und ab 19:30 Uhr werden wir vor Ort aktiv in das Geschehen eingreifen.

    Wenn es wieder heißt. ES WIRD GEDRUCKT.


     


    Denn nicht der Künstler – die Lage macht den Preis.


    Herzlich Ihre und Eure


    Susanne von Bülow und Ruppe Koselleck
    für Grund und Boden

  • Vor 100 Jahren wurde in der Stadt Ahlen die Zechenbahn in Ahlen fertiggestellt und es begannen die eigentlichen Abteufarbeiten für die Doppelschachtanlage und damit die zweite Industrialisierung einer Stadt, die sich irgendwo zwischen Schuhfabriken, Stahl- oder Blechschmieden, Zinnverarbeitung und aufwendiger Emalliefabrikation inmitten eines agrarischen Anbaugebietes aufgestellt hatte.
    Die Zechen liegen lange still (Was macht der Zinn?  Wo drückt der Schuh?) – und da war es an der Zeit ein monetäres Bodenprofil zwischen Strukturwandel und Planierwalzensteuerknüppel zu erstellen.

    Die Bahnschienen teilen die Stadt in zwei Postleitzahlen: die 59227 nach 59229 – in die junge Kolonie der Arbeiterbesiedlung und die Bürgerstadt jenseits der Gleise. Und sie teilen diese bis heute. Früher – so sagt man – verwschwieg man bei einer Bewerbung für höhere Dienste die richtige Postleitzahl und bekennt sich zur falschen: der 229er eben.


    Folgt man dem kommunal bestimmten Bodenrichtwertgefüge – und damit unserem GRUND UND BODEN Spezialgebiet – so kann man das Gefälle mit dem Überschreiten der Schienen belegen.

    Und genau dort setzen wir an.
    Susanne von Bülow und Ruppe Koselleck drucken mittels Planierwalzen und Pigmenten den Grund und Boden zu seinen offiziellen Bodenrichtwertpreisen und drucken sich am 13. Juli 2013 ab 10 Uhr von unten nach oben!

    Der erste Treffpunkt ist vor der Brücke auf der Seite des Industriestraße hier: (siehe Foto).


    Wir beginnen bei Richtwerten zwischen 30 und 75 Euro an der Beckumer- und der Industrieestraße, überqueren die Schallmauer der Bahngleise begeben uns auf den Holzweg zwischen 270 und 160 Euro und enden gen Markt bei 380 Euro.

    Wir drucken uns von der 59227 zur begehrten 59229 und gewinnen mit jedem Schritt gegen das Zentrum der Bürgerstadt an Wert und Boden. Unsere Drucke bilden das Wertgefüge des Pflasters ab, über das wir uns bewegen und zeichnen ein von Staub und Dreck oder frisch gefegtem Untergrund geprägtes Stadtbild nach.

    Zum 25jährigen Jubiläum des Kunstvereins in Ahlen entwickeln wir dabei ein Stadtportrait zwischen Zu- und Abzug, Migration und gleisüberschreitenden Bodensätzen über eine Stadt, die sich am selben Tag feiert. Kommen Sie, wenn wir starten – denn am Industrieweg sind wir günstig wie nie.
    Der Quadratmeter kostet nur 30 Euro und unterschreitet den Materialwert des hochwertigen Büttens, den wir zur Prägung nutzen!


    DENN NICHT DER KÜNSTLER – DIE LAGE MACHT DEN PREIS.

    Wir freuen uns Sie bald wieder begrüßen zu dürfen wenn wieder heißt.

    Es wird gedruckt!

    Herzlich Ihre

    Susanne von Bülow und Ruppe Koselleck

  • Liebe Freundinnen und Freunde des Grund und Bodens,


    wir drucken am 14. Juni 2013 ab 10 Uhr zwischen Heelweg und Hellweg von Dinxperlo nach Suderwick die Deutsch-Niederländische Grenze in ihrer interregionalen Beschaffenheit und bilden das euregionale Wertgefüge ab. 

    Grund und Boden untersucht im Kontext des Projektes Grund und Grenze die besonderen Bedingungen des spekulativen Wertniveaus an den Grenzen der euregionalen Entwicklung.

    Über Ihren Besuch und alle notwendigen Schritte für sinnvolle Investitionen an der Grenze freuen wir uns ganz besonders…wenn es wieder heißt.

    Es wird gedruckt!

    Planierwalzendrucke zu den regionalen Quadratmeterpreisen. In Dinxperlo und Suderwick drucken wir im Preissegment zwischen 130 und 180 Euro.

    DENN NICHT DER KÜNSTLER – DIE LAGE MACHT DEN PREIS.

    Herzlich

    Susanne von Bülow und Ruppe Koselleck

  • Seit knapp zwei Wochen hängt der erste Grund und Boden Druck im Vollrahmen an der Wand und verweist auf eine lohnende Investition in unsere Drucke.

    Aktuell sind wir in zwei Projekte verwickelt – zum einen untersuchen wir in dem Forschungsvorhaben Grund und Grenze / Grond en Grens wechselnde Wertigkeiten und

    Bodenbeschaffenheiten im euregionalen Grenzgebiet – 

    zum anderen bereiten wir uns auf das Drucken in Ahlen vor.

    Am 25. Mai 2013 werden wir uns ab 10 Uhr morgens in der Nähe des Marktes in Ahlen aufhalten. Sie werden uns an der Planierwalze erkennen, wenn es wieder heißt:

    ES WIRD GEDRUCKT!

    Aber wo genau?

    An der Volksbank – unten links, vorm Denkmal, mitteninne oder aber jenseits der Bahnschienen, rechts… wo ist es wieder ziemlich günstig wird? Wo spekuliert wer wann und warum auf den richtigen Preis?

    Herzlich

    Susanne von Bülow und Ruppe Koselleck

     

    Planierwalzendrucke zu Quadratmeterpreisen.
    DENN NICHT DER KÜNSTLER – DIE LAGE MACHT DEN PREIS.



  • Trotz widriger Witterung konnten wir am 20. April 2013 eine Serie weiterer Grund und Bodendrucke realisieren. Neben der Neuen Strasse druckten wir auf dem Parkplatz des Bürgermeisters und bildeten Spuren der Gas- und Wasserversorgung von Balingen ab. 

    Unsere neuen Jacken bestanden den Härtetest von Schnee und Graupel und es bestand zu keiner Zeit die Gefahr, dass das schwere Büttenpapier austrocknen könnte, wenn es auf dem Boden vor seiner Einbettung mit Filzen und Pigmenten auf die Planierwalze wartet. Pigmente und Guaschen verschwammen auf dem schwäbischen Bodenbelag und es bestand die Gefahr, dass unser Druck zu einem Aquarell verschwimmen könnte.
    Da ein Grund und Boden Druck stets das kostet was er abbildet – nämlich den Boden nach seinem exakten Bodenrichtwertpreis – und die Balinger Bodenpreise gut und günstig sind, stellte sich uns bald die Frage, ob und wieviel Provinz wir uns noch leisten können.

    Die Neue Strasse wird mit 350 und drei Schritte weiter nur noch mit 290 Euro ausgewiesen. Wir druckten also günstig und noch günstiger – und es blieben uns bei anhaltendem Regen, der von mäßiger und saumäßiger Schauertätigkeit unterbrochen wurde, eine Handvoll Besucher treu und so entstanden unsere ersten Drucke im Ländle unter schwäbischen Albdruck – mit aber sehr schönen Ergebnissen.

    Zurück aus Schwaben bereiten wir uns auf unser grenswerte Projekt vor, welches die Bodenbeschaffen – und wertigkeit im deutsch-niederländischen Grenzgefüge zum Thema hat. In einem eigenen Blog – GRUND UND GRENZE – beschreiben wir unsere fortlaufende Recherche zum Thema. 

    Auf Youtube sind die ersten Skizzen der Untersuchung eingestellt.

    Herzlich

    Susanne von Bülow und Ruppe Koselleck

    DENN NICHT DER KÜNSTLER – DIE LAGE MACHT DEN PREIS.

    Ein besonderer Dank gilt Hans Georg Zimmermann, der die Fotos von Balingen machte sowie Rudolf Greiner, dem Kurator der Ausstellung und der Stadt Balingen für die freundliche Unterstützung.